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| Nothilfetraining Um in medizinischen Notfallsituationen richtig und rasch reagieren zu können, liessen sich am 29. November zehn und am 20. März dreizehn Turnerinnen und Turner des FTV, MTV und des TV in Erster Hilfe ausbilden. In dem von der in Biberist ansässigen Firma notfallTraining schweiz organisierten Kurs lernten wir, wie wir uns in Notfällen im Sport und im Alltag zu verhalten haben. Bereits kurz nach der Begrüssung wurden wir mit einer schwierigen Situation überrascht, fehlte doch bereits ein Teilnehmer. Dieser wurde aber rasch gefunden, leider nicht ansprechbar, ohne Atmung und ohne Puls.Das erste Mal an diesem Morgen waren wir gefordert. Es sollte nicht das einzige Mal sein an diesem Tag. Nachdem wir nun das korrekte Absetzen eines Notrufes geübt hatten, begannen wir mit dem Thema Herznotfall. In der Schweiz liegen die Chancen einen Herznotfall ausserhalb eines Spitals zu überleben bei erschreckenden 35%. Nach einer ausführlichen Theorie zu diesem Thema begannen wir mit dem praktischen Teil des Tages. In zwei Gruppen übten wir nun das richtige reanimieren mit Beatmung und Herzdruckmassage. ![]() Dass die Patienten nicht immer schön auf dem Rücken liegend auf die Helfer warten, durften wir in verschiedenen Fallbeispielen erfahren. Sie versteckten sich sogar auf abgeschlossenen Toiletten. Nachdem wir alle den praktischen und den theoretischen Teil der Prüfung erfolgreich bestanden hatten, durften wir, nicht ohne Stolz, unsere Ausweise in Empfang nehmen. Am Nachmittag stand dann nochmals eine kleine Einführungstheorie über das Lagern der Patienten auf dem Programm. Was es heisst, Atemnot zu haben durften wir an einem eindrücklichen Beispiel am eigenen Leib erfahren. Mit einem Trinkhalm im Mund und zugehaltener Nase durften wir zwei Hallenlängen joggend zurücklegen. Spätestens beim Liegen auf dem Rücken öffnete auch der Letzte Mund und Nase. ![]() Dank der schauspielerischen Talente der Kursleiterin Heidi Vock konnten wir in den nun folgenden Übungen unser ganzes Können beweisen. Kurz nach einer Ohnmacht litt sie plötzlich an einer Unterzuckerung oder lag uns wegen eines epileptischen Anfalles zu Füssen. Das korrigieren unserer Prüfung brachte sie dann auch noch zum hyperventilieren. Bei Andy Schneider lernten wir, wie der Bodycheck richtig durchgeführt wird. Auch konnten wir uns im Stabilisieren und Schienen von Armen und Beinen weiterbilden. Zum Schluss des Tages durften wir noch einige schöne Wunden begutachten. Leider ging dieser sehr lehrreiche und interessante Tag viel zu schnell vorüber. Eines darf mit Sicherheit gesagt werden, in unseren Turnhallen hat es nun Leute, die wissen was bei einem Notfall zu tun ist. Daniela Schwägli, Patrick Doppler Diese Datei als Acrobat .pdf herunterladen (ca. 400KB)
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