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Achtung ein Notfall !!!

Auch in der Turnstunde kann es zu Notfallsituationen kommen!

Am 25. März 2006 besuchten einige Turner und Turnerinnen von Biberist aktiv den Kurs in der Bleichenmatt-Turnhalle, welcher von notfallTraining schweiz durchgeführt wurde.

Im Verlaufe des Morgens erlebten wir viele Notfallsituationen, konnten unser Können testen und das Wissen erweitern.
Dank unseren schauspielerisch talentierten Kursleiterinnen Heidi Vock und Fränzi Rüegg durften wir in verschiedenste Notfallsituationen Einblick erhalten.
Schon kurz nach Kursbeginn fiel Heidi von den Schaukelringen – wir führten den Bodycheck durch – Schritt um Schritt.

Plötzlich hatte Fränzi Atemnot – eine Wespe hatte sie in den Hals gestochen. Da es innerlich immer mehr aufschwoll, verschloss sich die Luftröhre immer mehr und mehr.

Die Kletterstangen wurden Heidi zum Verhängnis, sie fiel auf den Boden (Bauchlage). Wir stellten fest, dass sie einen Herzstillstand hat und reanimiert werden muss. Da sich Heidi vom hohen Sturz eventuell eine Verletzung an der Wirbelsäule oder sonst am Rücken zugezogen hatte, mussten wir sie mit viel Rücksicht und vor allem stabilisiertem Kopf und Hals auf den Rücken drehen, damit wir mit der Reanimation beginnen konnten. Das Reanimieren durften wir an Phantomen üben. Wir konnten uns vertraut machen mit Erwachsenen, Kinder und Baby’s.

Von Fränzi und Heidi wurden wir gleich auch über die neuen Reanimationsrichtlinien informiert.

Beim Unihockey spielen wurde Fränzi von einem Stock getroffen. Die Prellwunde an der Stirn war gut ersichtlich – dank dem Bodycheck konnten wir feststellen, dass eventuell im Bauch noch eine innere Blutung vorhanden ist.


Da Heidi in der Turnhalle ausrutschte, fiel sie zu Boden und ein offener Bruch des Sprunggelenks war ersichtlich. Nachdem wir Heidi versorgt hatten, konnten wir die verschiedenen Möglichkeiten ausprobieren, wie man ein Bein, einen Arm oder auch ein Handgelenk schienen kann.

Während dem Heidi uns noch eine VakuumSchiene demonstrierte, war vom Geräteraum ein heftiger Knall und ein Schrei zu hören. Wir fanden Fränzi bei einem Schwedenkasten weinend auf. Wir stellten fest, dass der Daumen von Fränzi abgetrennt ist. Wir führten nun die Stumpf- und Amputationsversorgung durch.

Etwas später litt Fränzi plötzlich an Schweissausbrüchen, wurde kaltschweissig, hatte Bewusstseinstrübungen, eine blasse Hautfarbe im Gesicht und wurde unruhig. Kurz darauf wurde sie bewusstlos und fiel zu Boden.

Anhand der Symptome war uns bald klar, dass sie eine Unterzuckerung hat – ein Würfelzucker in die Backentasche und schon bald darauf kam sie wieder zu sich.

Am Schluss, als wir noch die Kursauswertung schreiben wollten, hatte Heidi einen Epi–Anfall und wir noch ein letztes mal in diesem Kurs einen Adrenalinschub...

Diese interessante und lehrreiche Zeit verging wie im Fluge!
Wir konnten viel lernen und am Schluss erhielten wir sogar noch ein Skript mit den wichtigsten Inhalten vom vergangenen halben Tag.

Vielen Dank an Heidi und Fränzi für das Durchführen und Gestalten von diesem sehr abwechslungsreichen und interessanten Kurs – war super!!!

Sarah Studer


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HIER eine Berichterstattung von einer früheren Uebung.



Aktualisiert am 31.3.2006  zurück oder hoch